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Montag, 28. Januar 2013

Ein Monat Südafrika!

Hallo aus Südafrika,

damit euch mein Blog nicht zu langweilig wird, schreibe ich euch mal wieder was.
Ich unterteile meinen Bericht mal in Arbeit und Vergnügen, wie es sich gehört, erst die Arbeit und dann das Vergnügen. ;-)

Arbeit:
Meine letzte Nacht der Longweek mit 5 Nächten und einigen Meetings tagsüber ist geschafft. Diese Woche habe ich Shortweek mit nur 2 Nächten - es lebe die Shortweek! ;-) Nun kommt etwas, das nicht nur Arbeit war, sondern auch Vergnügen. Ich hatte Toy Library mit einem der Kids, das Kind bekommt dann eine halbe Stunde Einzelaufmerksamkeit. Man macht Übungen und Spiele mit dem Kind, wir haben gleich 1 1/2 Stunden gespielt und es hat echt Spaß gemacht.

Vergnügen:
Diese Woche war ich garnicht soviel unterwegs und doch gibt es einiges zu berichten.
Ich war öfters mal bei den Kindern, einfach zum Vergnügen, ganz ohne arbeiten zu müssen.
Einmal wollte ich nur schnell zur Post - aber Pustekuchen, bin bei den Kids hängengeblieben. Eines der kleinen Mädels ist auf meinem Schoß eingeschlafen, währenddessen hat mir ein anderes Mädel die Haare geflochten. Für eine 4-jährige hat sie das gar nicht mal so übel gemacht (vielleicht lade ich noch ein Bild davon hoch :-D) Beim nächsten Besuch haben sich gleich drei der Mädels an meinen Haaren zu schaffen gemacht, zwei haben fleißig geflochten und die Dritte hat das Werk direkt wieder zerstört. Eines der Mädels hat sich dann noch meine Sonnenbrille geklaut und hat Top Model damit gespielt, das war ein Bild für die Götter! Mein Toy Library- Kind kam zu mir und hat mich gleich gefragt:"Aunty, when can we do this again?" Das hat mich sehr gefreut!

Aber ich war nicht nur bei den Kindern, sondern habe auch etwas unternommen. Ich bin diese Woche mal wieder in den Genuss gekommen Minibus-Taxi und Zug zu fahren. Das erste Ziel war Cape Town. Kati und ein Freund, der sie besucht, mussten dort ihr Mietauto holen, Sebastian, Clara und ich haben sie begleitet. Während die beiden das Auto geholt haben, haben wir vor einem Laden auf sie gewartet. Als wir da so standen, kam ein älterer, aidskranker mittel- und zahnloser Mann zu uns und hat uns gebeten Brot und Milch für ihn zu kaufen. Und ihr könnt euch schon denken was ich gemacht habe... Ich bin mit dem Mann in den Laden und habe ihm Brot und Milch gekauft. Er war so dankbar, das hat er dann mit einem Lächeln auf dem Gesicht, den Worten "God bless you" und zahlreichen Handküssen zum Ausdruck gebracht. Aber bevor noch mehr gekommen wären und ich arm geworden wäre und den halben Laden aufgekauft hätte, haben wir dann doch lieber die Straßenseite gewechselt. Als Kati und Markus das Auto hatten, ging es für uns über den Chapmans Peak (http://www.kapstadt.de/reisefuehrer/atlantikkueste/chapmans-peak-drive/) Richtung Simons Town, dort haben Clara, Sebastian und ich den Pinguin-Weg zu den Buchten genommen, für Kati und Markus ging es weiter zum Cape. Wir hatten einen schönen Tag am Strand, die Sonne hat tierisch geknallt (mein Rücken war danach krebsrot) und wir hatten den herrlich blauen Ozean zur Abkühlung. Da so ein Strandtag hungrig macht, waren wir danach noch alle zusammen essen. Alles in Allem - ein lekker Tag. ;-)

Gestern ging es dann vor der Nachtschicht mit 3 Autos zur Big Bay, um den Sonnenuntergang zu sehen und Cocktails im Moyo (http://www.moyo.co.za/restaurant-moyo-blouberg/map.aspx) zu schlürfen. Es war toll, da wir in so einer großen Gruppe unterwegs waren, leider musste ein Auto mit den Nachtschichtleuten früher zurück, aber für den Sonnenuntergang am Strand und einen Cocktail im Moyo hat es gereicht. Der Sonnenuntergang war traumhaft und dazu war es sehr windig, man konnte sich gegen den Wind lehnen ohne umzufallen. ;-)

Der Rückweg war leicht abenteuerlich, da wir bangen mussten, ob uns der Sprit ausreicht und der Weg führt mitten durch einen Township...aber wir sind heil in Durbanville und pünktlich zur Nachtschicht angekommen.

Ich lasse die Tage noch ein paar Fotos folgen.

Ach, wundert euch bitte nicht, dass ich so unpersönlich über die Kinder schreibe und von der Arbeit nur so oberflächlich berichte, aber man darf weder Bilder noch Namen der Kinder veröffentlichen und man soll auch nicht so ausführlich über das DCH berichten. Da möchte ich mich gerne dran halten.

Sonnige Grüße an meine Lieben daheim!




Eure Maria



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