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Sonntag, 20. Januar 2013

Seit 3 Wochen bin ich nun hier...

Hallo ihr Lieben,

es ist mal wieder an der Zeit euch ein bisschen was zu berichten.
Mir geht es nach wie vor sehr gut hier. Ich genieße Südafrika und die Sonne! :-)

Ist schon eine große Umstellung, das Leben hier, die Arbeit...
Die Nachtschichten für die letzte Woche habe ich hinter mir, 5 weitere folgen nun in dieser Woche. Man verbringt die Nächte im Flur und ist mit den Kids alleine im Haus. Ich habe Haus 1/2 abbekommen, das sind die ältesten Mädels, die zudem auch sehr schwierig sein können. Aber bisher komme ich gut mit ihnen klar.

Meine Freizeit versuche ich so gut zu nutzen, wie es nur geht. Von daher kann ich euch auch wieder einiges erzählen...

Am Montag waren wir im Botanical Garden in Kirstenbosh, dort hat man einen traumhaften Blick. Sonntags finden hier immer Konzerte statt, natürlich müssen wir unbedingt nochmal zu einem Konzert dahin.

Dienstags war ich trotz freiem Tag bei den Kids, aber bei den mittleren, einfach zu Besuch. Ein Mädchen ist neu im Haus, an diesem Tag sind alle gegen sie gegangen, sie war so traurig, hat so sehr geweint und wollte sogar abhauen...sowas bricht einem das Herz.

Am Mittwoch habe ich meinen Geldbeutel beim Shoppen etwas erleichtert. Wir waren im Tyger Valley und es gab einfach zu viele schöne Sachen. Und schließlich standen 2 Nachtschichten bevor, da braucht man ja etwas Motivation. ;-)

Die Motivation hat prima funktioniert und ich habe die Nachtschicht gut rumbekommen, die Mädels waren relativ ruhig und kamen am Morgen alle pünktlich aus dem Bett, schließlich stand der erste Schultag nach den Ferien bevor. Ein "Good morning, time to wake up" für jedes Zimmer war ausreichend.

Auch die 2. Nachtschicht brauchte eine Motivation. Also ab zum Strand. Es war allerdings so windig am Bloubergstrand, dass man das Gefühl hatte von einem Sandstrahler angestrahlt zu werden, das tat richtig weh. Perfektes Wetter aber für die Wind- und Kitesurfer, davon waren einige auf dem Meer und der Tafelberg war in ein Tischtuch aus Wolken gehüllt. So schön der Strand auch ist, war es kaum auszuhalten. Aber das heißt nicht, dass wir den Tag nicht noch genutzt haben. Also sind wir ins Moyos, das ist eine Bar an der Strandpromenade. Total toll gemacht, ein Teil der Bestuhlung besteht aus Surfbrett-Tischen und -Bänken über einem Wasserbecken, die Füße baumeln im Wasser, wenn man darauf sitzt. Natürlich haben wir uns einen dieser Tische gesichert. :-)

Gut gelaunt ging es dann in die nächste Nachtschicht. Eines der Mädels war nicht da, also war ich darauf vorbereitet, dass sie irgendwann in der Nacht zurückkommt und das vielleicht nicht ganz nüchtern. Dem war auch so, aber sie war ruhig und hat niemanden geweckt...aber am Morgen wollte sie sich dann nicht ganz so einfach für die Schule wecken lassen.

Am Freitag habe ich mir dann doch mal eine Pause gegönnt und nicht viel gemacht außer schlafen und die Sonne genießen. War auch gut so, denn am Samstag war volles Programm angesagt. Ich war mal wieder im Tyger Valley, aber nur als Begleitung (okay, ne Kleinigkeit habe ich mir dann doch gegönnt) und danach ging es direkt an den Strand. Dieses Mal Clifton....es war ziemlich heiß und das Wasser dafür tierisch kalt, aber egal, Augen zu und durch. ;-) Wir hatten einen tollen Tag am Strand, den wir dann bei ein paar Cocktails am Abend im Bossa Nova haben ausklingen lassen.

Und nach der tollen Woche musste einfach noch ein Highlight für den letzten Tag der Woche her! Wir waren im Mzolis in Guguletu (ein Township nahe Kapstadt). Es war sehr eindrucksvoll...die Gegend, die Leute, die Lebendigkeit dort. Man kauft sich sein Fleisch in einer "Metzgerei" und lässt es sich dann vom Braai-Master grillen, danach wird man rausgeführt zu einer überdachten Fläche, voll von Menschen und ein DJ spielt laute Musik. Die Leute essen, tanzen und haben Spaß. Wir hatten Boereworse, Pap und Chakalaka. Besteck gab es keines, wer braucht schon Knigge, hat mit den Fingern hat es gleich doppelt gut geschmeckt. ;-) Das Essen war echt sehr, sehr lecker! Danach gab es ebenso leckere Cocktails, und ohne zu tanzen konnten wir einfach nicht gehen - also mitten in die Menge und den Bobbes geschwungen. ;-) Hier wird das Feeling des Mzolis ganz gut beschrieben:

http://kapstadtreporter.de/lifestyle/fleisch-fur-die-massen-–-das-phanomen-mzolis/

Mal sehen, was die nächste Woche bringt. ;-)









2 Kommentare:

  1. ...wer kann da schon liegen bleiben, wenn man mit Marias "Telefonstimme" geweckt wird? :D

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  2. Also die Mädels können da ganz gut liegen bleiben, heute morgen wollte fast keiner aus dem Bett. ;-)

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