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Freitag, 1. März 2013

Ich lebe noch ;-)

Der letzte Monat in diesem bezaubernden Land ist angebrochen...

Sorry, ich habe jetzt schon einen Monat nichts mehr geschrieben, dafür habe ich euch jetzt umso mehr zu berichten! ;-)

Die Arbeit macht mir weiterhin Spaß, mittlerweile habe ich Tagschicht. Ich arbeite super gerne mit den Kindern. Man kann vielleicht nicht ihr komplettes Leben verändern, in der begrenzten Zeit, in der man hier ist, aber man kann den Kindern so viel geben und für sie da sein. Manchmal sind es die kleinen Dinge, den Kindern zuhören und ihnen zeigen, dass man sich für sie interessiert.

Wir hatten im Kinderheim auch einen Valentines Ball mit Tanzwettbewerb für die Kinder. Es ist der Hammer, wie gut selbst schon die Kleineren tanzen können. Da kann man echt neidisch werden, das haben die Südafrikaner echt im Blut! ;-)

Da man immer genug Freizeit neben der Arbeit hat, kann ich meinen Blog mal wieder mit vielen, tollen Erlebnissen von dem letzten Monat füllen.

Essen, Essen und nochmal Essen - ich war mit Kati, Marcus und Corina in Woodstock auf dem Neighbourgood Market - das ist zum einen Teil ein Markt mit Kleidern, Schmuck etc., zum anderen ein Markt mit einer großen "Fresshalle" - so unglaublich viele Leckereien auf einem Haufen. Man hätte am liebsten alles gegessen, was aber ein Ding der Unmöglichkeit ist! Ich habe einen köstlichen Tunaburger verspeist, gefolgt von einem Schokoladen-Karamell-Tarte, das ganze wurde mit einem Rooiboseistee und dem Saft einer frischen Kokosnuss abgerundet - ein Traum! Es war beeindruckend und sowas von lecker...danach haben wir uns zum Auto rollen müssen. ;-) Danach sind wir zur Waterfront, um dort zu bummeln und dann mit dem Boot zu Robben Island zu fahren, die ehemalige Gefägnisinsel, auf der Nelson Mandela 18 Jahre inhaftiert war. Ein ehemaliger Politisch-Gefangener hat uns geführt und über die Zustände auf Robben Island berichtet, es war interessant mehr darüber zu erfahren. Der Bootstrip war super, wir saßen draußen ganz oben auf dem Deck und wurden bei unglaublich viel Wind ordentlich durchgeschüttelt, aber wir wurden mit einer sagenhaften Aussicht belohnt, dafür kann man sich ruhig mal so durchschütteln lassen! ;-)
Am Tag darauf waren Kati, Marcus, Olivia, Corina und ich im Two Oceans Aquarium an der Waterfront, es war schön anzuschauen, ist aber jetzt nicht unbedingt ein "Musst-See" von Cape Town, danach sind wir nach Camps Bay an den Strand gefahren, es war eindeutig zu windig, um sich gemütlich an den Strand zu legen, aber wir sind ein wenig auf den Felsen geklettert und haben den Blick auf das Meer genossen. Es ist so toll, wenn man so einfach ans Meer kann. Wie an allen Stränden, gab es auch hier wieder die "Be Sharksmart Tafeln" mit Do's und Don't für die Begegnung mit den Haien. Zum Glück ist mir solch eine Begegnung bisher erspart geblieben. Ich würde ja schon ganz gerne mal einen Hai sehen, aber nicht, während ich im Wasser bin. Und wenn ich einen im Meer sehen würde, würde ich wohl nie mehr hier ins Wasser gehen. ;-)

Die Woche darauf war ich mit Kati und Sebastian in Cape Town unterwegs. Sebastian und ich hatten einen abenteuerlichen Rückweg mit einer ewig langen Minibus-Taxi-Tour. Am nächsten Tag stand der Canal Walk an - das größte Einkaufszentrum Afrikas. Trotz der unzähligen Läden haben Sebastian und ich nicht viel Geld dagelassen, wahrscheinlich war es einfach zu viel. :-D Wir haben im Februar auch ganz oft zusammen bei uns in der Backkitchen gekocht, auch das ein oder andere mal südafrikanisch. Ein toller Strandtag mit anschließendem Sonnenuntergang in Big Bay ist einfach immer wieder schön, das war mittlerweile mein dritter dort, aber daran kann man sich einfach nicht sattsehen!

Leider standen auch wieder einige Abschiede an, am schwersten sind mir die Abschiede von Sebastian und Corina gefallen, die hier echt gute Freunde für mich geworden sind. Als erstes stand Sebastians Abschied an, wir sind an dem Tag nach Clifton an den Strand gefahren und abends zum Sonnenuntergang in die Durbanville Hills (Weinberge) zu guter Letzt noch ins Stones um zu feiern, der Tag war richtig toll - ein gelungener Abschied!

Den Eastern Food Bazar in Cape Town haben wir uns auch nicht nehmen lassen, hier gibt es Köstlichkeiten aus Fernost für kleines Geld.

Auch Corina musste gebührend verabschiedet werden, es fing an mit einer Nachtwanderung/-kletterei bei Vollmond auf den Lions Head. Um 3 Uhr morgens ging es los. Es war echt anstrengend, aber super schön, alleine der Weg mit dem Hammer Ausblick und dem Mondschein, der sich im Meer gespiegelt hat. Und nach viel Kletterei (und das bei meiner Höhenangst) ist man dann oben und echt sprachlos...Blick über Cape Town, Robben Island, Camps Bay, Clifton und auf den Tafelberg. Wir sind dort geblieben bis zum Sonnenaufgang - so könnte jeder Tag anfangen! :-) Auf dem Weg runter hat die Sonne dann richtig geknallt, da kam man ins Schwitzen. Nach einem kurzen Schläfchen ging es dann nach Hout Bay an den Strand die Sonne genießen und am Abend dann wieder zum Sonnenuntergang in die Weinberge - ein wunderschöner Tag an wunderschönen Orten. :-) Am nächsten Tag haben wir Corinas Freund vom Flughafen abgeholt, waren dann an der Waterfront, haben zusammen gegessen und Corina und ihren Freund wieder zum Flughafen gebracht.

Morgen geht es dann nach Cape Town aufs Holi Festival in Cape Town (http://www.holione.com/cape-town#.UTCng3wayK0). Da freue ich mich richtig drauf!

Der Monat war baie lekker. ;-)

Totsiens, ihr Lieben


























































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