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Donnerstag, 3. Januar 2013

Die ersten Tage in der neuen Heimat auf Zeit

Hallo aus South Africa!

Die Flüge habe ich gut überstanden, mein Koffer kam mit mir an und mein Fahrer hat am Flughafen auf mich gewartet. Ich war so müde nach der ganzen Aufregung, aber hier angekommen, wurde die Aufregung nicht weniger. Wir sind durch ein sehr armes Viertel gefahren, überall Müll, zerfallene Häuser und Hütten. War schon krass das so zu sehen.

Im Heim angekommen, gab es keinen Schlüssel für mein Zimmer und ich wurde erstmal in einem der Aufenthaltsräume geparkt, die anderen Volunteers haben noch geschlafen, aber nach und nach kamen sie, von der Silvesternacht noch mitgenommen, aus den Zimmern. Es haben sich so viele vorgestellt, dass nicht mal ich mir die Namen merken konnte, wo ich doch eigentlich echt gut darin bin. ;-) Ein paar Kinder habe ich auch schon gesehen, aber die meisten haben Ferien und sind nicht da.

Nach Stunden warten, kam ich in ein Ersatzzimmer für die erste Nacht. Als Kati ankam, haben wir von ein paar anderen Durbanville gezeigt bekommen und abends waren wir im Biergarten .Wir wurden sehr nett empfangen. :-)

Gestern waren wir mit Zug und Minibus-Taxi in Cape Town, es war aufregend und schön! Minibus-Taxi fahren ist gewöhnungsbedürftig. Ein alter, klappriger Bus, der überall hält und jeder rein und raus kann. Mann muss nur laut schreien, wo man raus will, der Bus wird sehr vollgestopft und die Fahrer haben einen wilden Fahrstil. Man sollte nie vorne sitzen, denn der, der vorne sitzt ist für das Geld verantwortlich und muss alles einsammeln und die Differenz zahlen, falls was fehlt.

In Cape Town war Karneval, also ein bunter Umzug mit verschiedenen Gruppen, das war allerdings sehr zäh, da zwischen den Gruppen teilweise 2 Stunden nix kam.

Man muss hier einfach viele Sicherheitsmaßnahmen beachten, dann ist es kein Thema hier was zu unternehmen. Wir dürfen nur in Gruppen raus und man sollte zurück sein, bevor es dunkel ist, wobei wir hier in Durbanville auch abends in Gruppen ausgehen.

Das Heim ist sehr groß, es gibt verschiedene Häuser für die Kinder und die Volunteers. Es gibt 3 Aufenthaltsräume für uns (inkl. Küche). Essen bekommen wir einmal am Tag und ansonsten bekommen wir viele Donations, das sind Essenspenden.

An die Sauberkeit muss man sich noch gewöhnen, an die Kakerlaken und den Joghurtbecher als "Duschbrause" auch. ;-)

Hier ist es übrigens sehr warm und den ersten Sonnenbrand habe ich mir auch schon geholt.

Aber mir geht es sehr gut, man ist nie alleine, da hier 35 Volunteers sind und alle sind sehr nett. Man unternimmt viel zusammen.

Mein erster Arbeitstag ist der 06.01., dann habe ich 3 Nachtschichten am Stück, ich bin gespannt.

Das sind meine ersten Eindrücke.

Liebe Grüße in die Heimat, eure Maria

2 Kommentare:

  1. Ui klingt toll! Aufregend! Viel Spaß noch Moetilein und pass auf dich auf! Grüß mir meine Freunde die Kakerlaken ;)

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