Der Countdown läuft, meine letzten Tage...
...mit den Kindern, die mir unheimlich ans Herz gewachsen sind.
...mit den tollen Freunden, die ich hier gewonnen habe.
...in diesem wunderschönen und vielfältigen Land.
...um meinen BH als Tasche zu verwenden (erstaunlich was man darin alles verstauen kann. Geld, Schlüssel, Ausweis, Kreditkarte, Handy - passt auch alles gleichzeitig rein;-)).
...an denen ich mich darüber ärgere, dass das Gemüse gezuckert und die Milch in unpraktischen Tüten ist.
...an denen ich einen 500 ml Joghurtbecher als Duschbrause verwenden werde. :-D Ihr könnt euch nicht vorstellen wie sehr ich mich auf eine richtige Dusche freue! Während der letzten Tage im Urlaub habe ich mich tierisch über die ersten normalen Duschen in diesem Jahr gefreut, meine ersten Worte im Backpackers waren:"Oh mein Gott, wir haben eine Dusche, eine richtige Dusche! Ich bin dann mal duschen!" ;-)
...ohne jegliche Privatsphäre. Werde mich erst wieder daran gewöhnen müssen alleine zu schlafen, alleine vor die Tür gehen zu können, mir die Küche und das Bad nicht mehr mit 14 Leuten teilen zu müssen.
Ich liebe mein Leben in Südafrika und werde es mit allem was dazu gehört unglaublich vermissen! Ich kann mir noch gar nicht richtig vorstellen zu gehen und ich weiß schon jetzt, dass unheimlich viele Tränen fließen werden. Aber neben der großen Panik vor dem Abschied gibt es die Vorfreude auf daheim...Familie, Freunde, Dusche, mein eigenes Bett, Gemüse, das nicht gezuckert ist und vieles mehr. ;-)
Aber nun genug davon...zurück zum Sportsday, ich hatte euch doch gebeten ganz feste die Daumen zu drücken für das DCH, was war da los?! ;-) Leider haben wir nicht gewonnen, aber ein tollen Tag hatten wir trotzdem! Die Sonne hat gelacht und es war toll zu sehen, wie sich die Kinder gegenseitig unterstützt, motiviert und angefeuert haben. Nach den sportlichen Wettkämpfen haben sich die Kids noch eine Dance Battle vom Feinsten geliefert - einfach genial! Und zum krönenden Abschluss gab es einen "LEKKER BRAAI" (es wurde gegrillt).
Montags hieß es für Kati und mich dann Uuuuuuurlaaaaaaauuuuub! :-) (10.-20.03.)
Wir haben den BazBus genommen, das ist ein "Hopp-on-Hopp-off-Bus" Wir hatten ein Ticket von Cape Town bis nach Port Elizabeth, man kann auf dieser Strecke beliebig oft ab- und wieder aufspringen, der Bus bringt einen direkt zu den gewünschten Backpackers. Wir hatten auch einen Plan, wo wir überall Halt machen wollten, den wir aber während des Urlaubs immer wieder spontan geändert haben - einfach herrlich! :-)
Es fing auch herrlich an, da wir auf dem Weg zum Bus mitten im Stau der Rush Hour nach Cape Town steckten und zu spät waren, aber der Bus hat erst alle anderen Leute in Cape Town eingesammelt und am Ende uns, so dass wir trotz Verspätung noch mit konnten. So, nun sitzen mit leichter Verspätung alle Mann im Bus - Vorfreude, gleich geht es los - da bricht dem Fahrer beim Schließen der Tür der Türgriff ab. Oh happy Day, wir fahren alle nochmal zu einer der vorherigen Stationen und wechseln den Bus - umsteigen bitte! Also wieder zurück, Passagiere und Gepäck im neuen Bus verstauen und schnell los, da wir schon in Verzug waren. Die erste Rast an einer Tankstelle im Nirgendwo, alle wieder in den Bus und weiter geht's...wir sind schon ein gutes Stück gefahren, da kommt plötzlich die Nachricht, dass jemand an der Tankstelle vergessen wurde...also wieder zurück...ein gelungener Start! :-D
Was so anfängt, kann nur besser werden und das wurde es auch.
Unser erster Halt war Oudtshoorn (bekannt für seine unzähligen Straußenfarmen), allein der Weg dorthin war unglaublich, es ging über enge Bergpässe mit unglaublicher Aussicht. Nach einer langen Fahrt kamen wir übermüdet im Backpackers an...das Backpackers Paradise war richtig schön und im kompletten Dorm (Mehrbettzimmer à la Jugendherberge) war niemand außer uns - ein Traum! Am Abend gab es Braai mit Straußensteak und Straußenboerewors, war verdammt gut. Zum Frühstück gab es dann Straußenei, danach ging es in die Cango Caves und auf eine Straußenfarm, dort haben wir die Straußen auch gefüttert, das war eine Überwindung und danach hatte man das Straußenfutter überall, aber es war lustig. Nach unserem Programm ging es weiter mit dem Shuttle nach George, dort ging es dann mit dem BazBus zum nächsten Ort...Wilderness stand auf dem Programm.
Dieses Mal waren wir nicht alleine im Dorm, aber wir haben viele Leute aus dem BazBus vom Tag zuvor wiedergetroffen und unserer Zimmer hatte einen Balkon mit Blick auf den Strand und das Meer, man wurde abends (oder eher nachts ;-)) vom Meeresrauschen in den Schlaf gewogen und morgens wieder vom Meeresrauschen geweckt - dann erstmal raus auf den Balkon und eine Brise Meeresluft schnuppern - was will man mehr?! Wir haben tolle Leute kennengelernt, hatten lustige Abende/Nächte im Beachhouse Backpackers, im Cocomo oder am Strand. Tagsüber stand relaxen am Strand auf dem Tagesplan und ein Spaziergang über stillgelegte Bahngleise zu Leuten, die sich in einer Höhle ein Zuhause aufgebaut haben und dort seit 7 Jahren leben - sehr schräg und doch beeindruckend. Wilderness war definitiv einer der Höhepunkte unserer Reise.
Weiter ging es nun Richtung The Crags/Naturevalley, auf dem Weg sind wir vielen Affen begegnet. Unser Backpackers lag mitten im Wald - irgendwo im Nirgendwo. Ein sehr alternatives Backpackers (Hippies are welcome ;-)) und viele schräge Vögel (und damit sind nicht die Tiere mit den Federn gemeint - nein - ein paar ganz sonderbar, spezielle Exemplare unserer Art ;-)). Der Ort war, wie die Menschen dort, ganz speziell und das dieses Mal im positiven Sinne. Man hatte einen herrlichen Ausblick über Wälder und Berge und unweit des Backpackers gab es kleinen Seen und Wasserfälle. Solltet ihr jemals dorthin kommen - der Weg ist nicht FlipFlop geeignet, Barfuß oder eine Kombination aus beidem ist auch nicht zu empfehlen (festes Schuhwerk wäre angebracht...gewesen ;-)) Vor der FlipFlop-/Barfußtour durch den Wald war ich die Affen besuchen - I love Affen. <3 Wir haben uns spontan entschieden bloß eine Nacht dort zu bleiben und dafür eine Nacht in Stormsriver einzubauen.
Stormsriver ist ein kleines, verschlafenes Örtchen mit atemberaubender Natur rundherum (http://de.wikipedia.org/wiki/Tsitsikamma-Nationalpark ). Das Backpackers war prima, das Wetter leider nicht ganz so. Aber egal, mit Regenjacke bewaffnet ging es auf zu einer Off-Road Segway Tour, hat richtig Spaß gemacht...bis auf einen kleinen Fauxpas, der schöne bunte Beine beschert hat, sie Strahlen auch heute noch in lila, rot, blau und grün (Typisch tollpatschig). ;-)
Unser Weg führte uns weiter nach Jeffreys Bay, hier tummeln sich eine Menge Surfer. Unser Backpackers lag direkt am Strand und war super cool. Wir hatten ein eigenes, kleines Apartment mit 2 Zimmern, Wohn-/Essbereich und Bad. In einem Zimmer waren 2 sehr nette Israelis, unser Zimmer haben wir uns mit einem Holländer geteilt und Wohnbereich war noch ein Bett, in dem ein Südafrikanischer Surfer geschlafen hat. Wir hatten prima Mitbewohner. :-) Gleich am ersten Abend sind wir mit dem Besitzer des Backpackers, einem seiner Angestellten, dem Holländer und dem Surfer feiern gegangen. Ein super lustiger Abend in schrägen Läden. Am nächsten Tag hieß es einfach nur relaxen und am Strand liegen. Am Abend gab es Braai im Backpackers, prima waren die Vorbereitungen dafür in unserem Apartment - die Männer alle in der Küche und Kati und ich auf dem Sofa. :-D Später haben wir noch zusammen einen richtig schlechten Film geschaut. Auch am nächsten Tag ging es zum Strand, aber nicht zum Rumgammeln, sondern zum Spaziergang Richtung Innenstadt mit günstigen Geschäften, ausgehungert von dem harten Geschäfte-Hopping gab es am Abend lecker Essen mit allen anderen zusammen. Der letzte Morgen war toll, Frühstück am Strand mit ganz vielen Delfinen, wir haben den letzten Tag einfach den Strand mit den unzähligen Delfinen genossen, denn nachts ging es zurück nach Cape Town...viele Stunden Busfahrt. Wir waren wie immer spontan und haben PE gestrichen und sind dafür länger in J-Bay, weil es uns da so gut gefallen hat.
Und es war ein "schön wieder daheim zu sein" nach dem Urlaub, als wir wieder im Kinderheim angekommen sind, wir haben unsere Freunde hier und die Kinder echt vermisst. Das erste was ich gemacht habe - raus zu den Kindern! Wie soll das nur werden, wenn ich mich richtig verabschieden muss?!
Am Freitag waren wir in Muizenberg am Strand, im Anschluss an der Waterfront was essen und danach zum Sonnenuntergang auf dem Signal Hill - ein wunderschöner Tag! An diesem Abend hatten die Großen ein '"Stay awake", ich musste zwar nicht arbeiten, war aber trotzdem da. Es wurde getanzt und gelacht und am Ende Filme geschaut, war sehr cool.
Am Samstag waren wir nochmal auf dem Neigbourgoods Market in Woodstock - die Devise lautete: Eeeeeessssseeeeeeeen ;-) Da gibt es aber auch einfach zu viele leckere Sachen.
Ratet mal was ich danach gemacht habe?! Ja, raus zu den Kids...die Zeit nutzen, die mir noch mit ihnen bleibt. Furchtbar sind diese Fragen:"Wann gehst du nochmal? Und wann kommst du wieder?" Und dann erkläre mal, dass du so schnell nicht wiederkommen kannst. :-( Am liebsten würde ich sie alle mitbringen!
Hallo ihr Lieben, damit ihr immer wisst,was ich in Südafrika erlebe und wie es mir dort geht, möchte ich euch hier auf dem Laufenden halten.
Samstag, 23. März 2013
Mittwoch, 6. März 2013
Die Zeit rennt...
Es ist wirklich unglaublich, jetzt bin ich nur noch 22 Tage hier und dann hat Deutschland mich wieder. Aber diese Zeit wird natürlich noch genutzt...
Von 11.-21.03. haben Kati und ich Urlaub und reisen etwas rum. Darauf freue ich mich schon sehr! :-)
Davor steht noch etwas Arbeit an und am Samstag haben wir Sportsday, da treten mehrere Kinderheime in einem sportlichen Wettbewerb gegeneinander an...also am Samstag Daumen drücken für das DCH! :-)
Am Wochenende waren wir auf dem Holi One Festival in Cape Town. Ein buntes Treiben, kann ich euch sagen. ;-) Es war toll - gut gelaunte Menschen, Blick auf den Tafelberg, Musik und viele bunte Farben. Und das Witzigste ist, ich habe mich mit meiner ehemaligen "Hoheitskollegin" aus Frankreich getroffen. Faustine ist zur Zeit auch in Südafrika und war an diesem Wochenende in Cape Town, nun haben wir uns schon in Frankreich, Portugal, Deutschland und Südafrika getroffen...mal sehen, wo wir uns das nächste Mal über den Weg laufen. :-) Das Fest war einfach genial und niemand ist weiß geblieben.
Vorgestern war ich mit Kati auf dem Tafelberg, leider nur per Cable Car und nicht zu Fuß, dafür war es an diesem Tag zu spät und viel zu heiß. Da ich aber schon 3x geträumt habe, dass ich wieder daheim war, ohne auf dem Tafelberg gewesen zu sein, musste ich einfach hoch. So lange bin ich ja nicht mehr hier und wer weiß, ob ich zwischen rumreisen und arbeiten nochmal dazu gekommen wäre. Egal wie - ich war oben und muss keine Alpträume mehr haben. ;-) Wir haben den perfekten Tag erwischt, strahlend blauer Himmel, kein Wölkchen in Sicht. Es war traumhaft, man hat einen gigantischen Ausblick in alle Richtungen. Man kann dieses unglaubliche Glücksgefühl gar nicht beschreiben, dass man an diesem Ort hat. Erst denkt man sich "Man, sind hier viele Menschen", aber man findet so viele ruhige Plätzchen, wo man wirklich für sich ist, um die Ruhe und die traumhafte Aussicht genießen zu können. Wir sind bis zum Sonnenuntergang geblieben, auch wenn ich hier schon so viele Sonnenuntergänge gesehen habe, ist es immer wieder wunderschön! Ein gelungener Tag!
Gestern waren wir in der Grand West Arena und haben uns den Auftakt von Cirque du Soleil in Cape Town angesehen. Es war gigantisch! Eine wahnsinns Show und dazu noch lustig. Der Hinweg war nicht ganz so lustig, da wir uns verfahren haben und das bei minimal befülltem Tank. Aber wir haben das Ziel letztendlich gefunden, eine spektakuläre Show gesehen und sind sogar ohne nochmal zu tanken wieder zurückgekommen. ;-)
Der nächste Bericht wird dann wahrscheinlich nach dem Urlaub folgen, da werde ich sicher wieder viel zu berichten haben.
Erinnert mich daheim bitte immer an Schuhe, ich laufe hier nämlich so viel Barfuß, dass ich ständig meine Schuhe stehenlasse, wenn ich sie dann doch mal brauchen könnte. :-D
Bis dahin...
Von 11.-21.03. haben Kati und ich Urlaub und reisen etwas rum. Darauf freue ich mich schon sehr! :-)
Davor steht noch etwas Arbeit an und am Samstag haben wir Sportsday, da treten mehrere Kinderheime in einem sportlichen Wettbewerb gegeneinander an...also am Samstag Daumen drücken für das DCH! :-)
Am Wochenende waren wir auf dem Holi One Festival in Cape Town. Ein buntes Treiben, kann ich euch sagen. ;-) Es war toll - gut gelaunte Menschen, Blick auf den Tafelberg, Musik und viele bunte Farben. Und das Witzigste ist, ich habe mich mit meiner ehemaligen "Hoheitskollegin" aus Frankreich getroffen. Faustine ist zur Zeit auch in Südafrika und war an diesem Wochenende in Cape Town, nun haben wir uns schon in Frankreich, Portugal, Deutschland und Südafrika getroffen...mal sehen, wo wir uns das nächste Mal über den Weg laufen. :-) Das Fest war einfach genial und niemand ist weiß geblieben.
Vorgestern war ich mit Kati auf dem Tafelberg, leider nur per Cable Car und nicht zu Fuß, dafür war es an diesem Tag zu spät und viel zu heiß. Da ich aber schon 3x geträumt habe, dass ich wieder daheim war, ohne auf dem Tafelberg gewesen zu sein, musste ich einfach hoch. So lange bin ich ja nicht mehr hier und wer weiß, ob ich zwischen rumreisen und arbeiten nochmal dazu gekommen wäre. Egal wie - ich war oben und muss keine Alpträume mehr haben. ;-) Wir haben den perfekten Tag erwischt, strahlend blauer Himmel, kein Wölkchen in Sicht. Es war traumhaft, man hat einen gigantischen Ausblick in alle Richtungen. Man kann dieses unglaubliche Glücksgefühl gar nicht beschreiben, dass man an diesem Ort hat. Erst denkt man sich "Man, sind hier viele Menschen", aber man findet so viele ruhige Plätzchen, wo man wirklich für sich ist, um die Ruhe und die traumhafte Aussicht genießen zu können. Wir sind bis zum Sonnenuntergang geblieben, auch wenn ich hier schon so viele Sonnenuntergänge gesehen habe, ist es immer wieder wunderschön! Ein gelungener Tag!
Gestern waren wir in der Grand West Arena und haben uns den Auftakt von Cirque du Soleil in Cape Town angesehen. Es war gigantisch! Eine wahnsinns Show und dazu noch lustig. Der Hinweg war nicht ganz so lustig, da wir uns verfahren haben und das bei minimal befülltem Tank. Aber wir haben das Ziel letztendlich gefunden, eine spektakuläre Show gesehen und sind sogar ohne nochmal zu tanken wieder zurückgekommen. ;-)
Der nächste Bericht wird dann wahrscheinlich nach dem Urlaub folgen, da werde ich sicher wieder viel zu berichten haben.
Erinnert mich daheim bitte immer an Schuhe, ich laufe hier nämlich so viel Barfuß, dass ich ständig meine Schuhe stehenlasse, wenn ich sie dann doch mal brauchen könnte. :-D
Bis dahin...
Freitag, 1. März 2013
Ich lebe noch ;-)
Der letzte Monat in diesem bezaubernden Land ist angebrochen...
Sorry, ich habe jetzt schon einen Monat nichts mehr geschrieben, dafür habe ich euch jetzt umso mehr zu berichten! ;-)
Die Arbeit macht mir weiterhin Spaß, mittlerweile habe ich Tagschicht. Ich arbeite super gerne mit den Kindern. Man kann vielleicht nicht ihr komplettes Leben verändern, in der begrenzten Zeit, in der man hier ist, aber man kann den Kindern so viel geben und für sie da sein. Manchmal sind es die kleinen Dinge, den Kindern zuhören und ihnen zeigen, dass man sich für sie interessiert.
Wir hatten im Kinderheim auch einen Valentines Ball mit Tanzwettbewerb für die Kinder. Es ist der Hammer, wie gut selbst schon die Kleineren tanzen können. Da kann man echt neidisch werden, das haben die Südafrikaner echt im Blut! ;-)
Da man immer genug Freizeit neben der Arbeit hat, kann ich meinen Blog mal wieder mit vielen, tollen Erlebnissen von dem letzten Monat füllen.
Essen, Essen und nochmal Essen - ich war mit Kati, Marcus und Corina in Woodstock auf dem Neighbourgood Market - das ist zum einen Teil ein Markt mit Kleidern, Schmuck etc., zum anderen ein Markt mit einer großen "Fresshalle" - so unglaublich viele Leckereien auf einem Haufen. Man hätte am liebsten alles gegessen, was aber ein Ding der Unmöglichkeit ist! Ich habe einen köstlichen Tunaburger verspeist, gefolgt von einem Schokoladen-Karamell-Tarte, das ganze wurde mit einem Rooiboseistee und dem Saft einer frischen Kokosnuss abgerundet - ein Traum! Es war beeindruckend und sowas von lecker...danach haben wir uns zum Auto rollen müssen. ;-) Danach sind wir zur Waterfront, um dort zu bummeln und dann mit dem Boot zu Robben Island zu fahren, die ehemalige Gefägnisinsel, auf der Nelson Mandela 18 Jahre inhaftiert war. Ein ehemaliger Politisch-Gefangener hat uns geführt und über die Zustände auf Robben Island berichtet, es war interessant mehr darüber zu erfahren. Der Bootstrip war super, wir saßen draußen ganz oben auf dem Deck und wurden bei unglaublich viel Wind ordentlich durchgeschüttelt, aber wir wurden mit einer sagenhaften Aussicht belohnt, dafür kann man sich ruhig mal so durchschütteln lassen! ;-)
Am Tag darauf waren Kati, Marcus, Olivia, Corina und ich im Two Oceans Aquarium an der Waterfront, es war schön anzuschauen, ist aber jetzt nicht unbedingt ein "Musst-See" von Cape Town, danach sind wir nach Camps Bay an den Strand gefahren, es war eindeutig zu windig, um sich gemütlich an den Strand zu legen, aber wir sind ein wenig auf den Felsen geklettert und haben den Blick auf das Meer genossen. Es ist so toll, wenn man so einfach ans Meer kann. Wie an allen Stränden, gab es auch hier wieder die "Be Sharksmart Tafeln" mit Do's und Don't für die Begegnung mit den Haien. Zum Glück ist mir solch eine Begegnung bisher erspart geblieben. Ich würde ja schon ganz gerne mal einen Hai sehen, aber nicht, während ich im Wasser bin. Und wenn ich einen im Meer sehen würde, würde ich wohl nie mehr hier ins Wasser gehen. ;-)
Die Woche darauf war ich mit Kati und Sebastian in Cape Town unterwegs. Sebastian und ich hatten einen abenteuerlichen Rückweg mit einer ewig langen Minibus-Taxi-Tour. Am nächsten Tag stand der Canal Walk an - das größte Einkaufszentrum Afrikas. Trotz der unzähligen Läden haben Sebastian und ich nicht viel Geld dagelassen, wahrscheinlich war es einfach zu viel. :-D Wir haben im Februar auch ganz oft zusammen bei uns in der Backkitchen gekocht, auch das ein oder andere mal südafrikanisch. Ein toller Strandtag mit anschließendem Sonnenuntergang in Big Bay ist einfach immer wieder schön, das war mittlerweile mein dritter dort, aber daran kann man sich einfach nicht sattsehen!
Leider standen auch wieder einige Abschiede an, am schwersten sind mir die Abschiede von Sebastian und Corina gefallen, die hier echt gute Freunde für mich geworden sind. Als erstes stand Sebastians Abschied an, wir sind an dem Tag nach Clifton an den Strand gefahren und abends zum Sonnenuntergang in die Durbanville Hills (Weinberge) zu guter Letzt noch ins Stones um zu feiern, der Tag war richtig toll - ein gelungener Abschied!
Den Eastern Food Bazar in Cape Town haben wir uns auch nicht nehmen lassen, hier gibt es Köstlichkeiten aus Fernost für kleines Geld.
Auch Corina musste gebührend verabschiedet werden, es fing an mit einer Nachtwanderung/-kletterei bei Vollmond auf den Lions Head. Um 3 Uhr morgens ging es los. Es war echt anstrengend, aber super schön, alleine der Weg mit dem Hammer Ausblick und dem Mondschein, der sich im Meer gespiegelt hat. Und nach viel Kletterei (und das bei meiner Höhenangst) ist man dann oben und echt sprachlos...Blick über Cape Town, Robben Island, Camps Bay, Clifton und auf den Tafelberg. Wir sind dort geblieben bis zum Sonnenaufgang - so könnte jeder Tag anfangen! :-) Auf dem Weg runter hat die Sonne dann richtig geknallt, da kam man ins Schwitzen. Nach einem kurzen Schläfchen ging es dann nach Hout Bay an den Strand die Sonne genießen und am Abend dann wieder zum Sonnenuntergang in die Weinberge - ein wunderschöner Tag an wunderschönen Orten. :-) Am nächsten Tag haben wir Corinas Freund vom Flughafen abgeholt, waren dann an der Waterfront, haben zusammen gegessen und Corina und ihren Freund wieder zum Flughafen gebracht.
Morgen geht es dann nach Cape Town aufs Holi Festival in Cape Town (http://www.holione.com/cape-town#.UTCng3wayK0). Da freue ich mich richtig drauf!
Der Monat war baie lekker. ;-)
Totsiens, ihr Lieben
Sorry, ich habe jetzt schon einen Monat nichts mehr geschrieben, dafür habe ich euch jetzt umso mehr zu berichten! ;-)
Die Arbeit macht mir weiterhin Spaß, mittlerweile habe ich Tagschicht. Ich arbeite super gerne mit den Kindern. Man kann vielleicht nicht ihr komplettes Leben verändern, in der begrenzten Zeit, in der man hier ist, aber man kann den Kindern so viel geben und für sie da sein. Manchmal sind es die kleinen Dinge, den Kindern zuhören und ihnen zeigen, dass man sich für sie interessiert.
Wir hatten im Kinderheim auch einen Valentines Ball mit Tanzwettbewerb für die Kinder. Es ist der Hammer, wie gut selbst schon die Kleineren tanzen können. Da kann man echt neidisch werden, das haben die Südafrikaner echt im Blut! ;-)
Da man immer genug Freizeit neben der Arbeit hat, kann ich meinen Blog mal wieder mit vielen, tollen Erlebnissen von dem letzten Monat füllen.
Essen, Essen und nochmal Essen - ich war mit Kati, Marcus und Corina in Woodstock auf dem Neighbourgood Market - das ist zum einen Teil ein Markt mit Kleidern, Schmuck etc., zum anderen ein Markt mit einer großen "Fresshalle" - so unglaublich viele Leckereien auf einem Haufen. Man hätte am liebsten alles gegessen, was aber ein Ding der Unmöglichkeit ist! Ich habe einen köstlichen Tunaburger verspeist, gefolgt von einem Schokoladen-Karamell-Tarte, das ganze wurde mit einem Rooiboseistee und dem Saft einer frischen Kokosnuss abgerundet - ein Traum! Es war beeindruckend und sowas von lecker...danach haben wir uns zum Auto rollen müssen. ;-) Danach sind wir zur Waterfront, um dort zu bummeln und dann mit dem Boot zu Robben Island zu fahren, die ehemalige Gefägnisinsel, auf der Nelson Mandela 18 Jahre inhaftiert war. Ein ehemaliger Politisch-Gefangener hat uns geführt und über die Zustände auf Robben Island berichtet, es war interessant mehr darüber zu erfahren. Der Bootstrip war super, wir saßen draußen ganz oben auf dem Deck und wurden bei unglaublich viel Wind ordentlich durchgeschüttelt, aber wir wurden mit einer sagenhaften Aussicht belohnt, dafür kann man sich ruhig mal so durchschütteln lassen! ;-)
Am Tag darauf waren Kati, Marcus, Olivia, Corina und ich im Two Oceans Aquarium an der Waterfront, es war schön anzuschauen, ist aber jetzt nicht unbedingt ein "Musst-See" von Cape Town, danach sind wir nach Camps Bay an den Strand gefahren, es war eindeutig zu windig, um sich gemütlich an den Strand zu legen, aber wir sind ein wenig auf den Felsen geklettert und haben den Blick auf das Meer genossen. Es ist so toll, wenn man so einfach ans Meer kann. Wie an allen Stränden, gab es auch hier wieder die "Be Sharksmart Tafeln" mit Do's und Don't für die Begegnung mit den Haien. Zum Glück ist mir solch eine Begegnung bisher erspart geblieben. Ich würde ja schon ganz gerne mal einen Hai sehen, aber nicht, während ich im Wasser bin. Und wenn ich einen im Meer sehen würde, würde ich wohl nie mehr hier ins Wasser gehen. ;-)
Die Woche darauf war ich mit Kati und Sebastian in Cape Town unterwegs. Sebastian und ich hatten einen abenteuerlichen Rückweg mit einer ewig langen Minibus-Taxi-Tour. Am nächsten Tag stand der Canal Walk an - das größte Einkaufszentrum Afrikas. Trotz der unzähligen Läden haben Sebastian und ich nicht viel Geld dagelassen, wahrscheinlich war es einfach zu viel. :-D Wir haben im Februar auch ganz oft zusammen bei uns in der Backkitchen gekocht, auch das ein oder andere mal südafrikanisch. Ein toller Strandtag mit anschließendem Sonnenuntergang in Big Bay ist einfach immer wieder schön, das war mittlerweile mein dritter dort, aber daran kann man sich einfach nicht sattsehen!
Leider standen auch wieder einige Abschiede an, am schwersten sind mir die Abschiede von Sebastian und Corina gefallen, die hier echt gute Freunde für mich geworden sind. Als erstes stand Sebastians Abschied an, wir sind an dem Tag nach Clifton an den Strand gefahren und abends zum Sonnenuntergang in die Durbanville Hills (Weinberge) zu guter Letzt noch ins Stones um zu feiern, der Tag war richtig toll - ein gelungener Abschied!
Den Eastern Food Bazar in Cape Town haben wir uns auch nicht nehmen lassen, hier gibt es Köstlichkeiten aus Fernost für kleines Geld.
Auch Corina musste gebührend verabschiedet werden, es fing an mit einer Nachtwanderung/-kletterei bei Vollmond auf den Lions Head. Um 3 Uhr morgens ging es los. Es war echt anstrengend, aber super schön, alleine der Weg mit dem Hammer Ausblick und dem Mondschein, der sich im Meer gespiegelt hat. Und nach viel Kletterei (und das bei meiner Höhenangst) ist man dann oben und echt sprachlos...Blick über Cape Town, Robben Island, Camps Bay, Clifton und auf den Tafelberg. Wir sind dort geblieben bis zum Sonnenaufgang - so könnte jeder Tag anfangen! :-) Auf dem Weg runter hat die Sonne dann richtig geknallt, da kam man ins Schwitzen. Nach einem kurzen Schläfchen ging es dann nach Hout Bay an den Strand die Sonne genießen und am Abend dann wieder zum Sonnenuntergang in die Weinberge - ein wunderschöner Tag an wunderschönen Orten. :-) Am nächsten Tag haben wir Corinas Freund vom Flughafen abgeholt, waren dann an der Waterfront, haben zusammen gegessen und Corina und ihren Freund wieder zum Flughafen gebracht.
Morgen geht es dann nach Cape Town aufs Holi Festival in Cape Town (http://www.holione.com/cape-town#.UTCng3wayK0). Da freue ich mich richtig drauf!
Der Monat war baie lekker. ;-)
Totsiens, ihr Lieben
Montag, 28. Januar 2013
Ein Monat Südafrika!
Hallo aus Südafrika,
damit euch mein Blog nicht zu langweilig wird, schreibe ich euch mal wieder was.
Ich unterteile meinen Bericht mal in Arbeit und Vergnügen, wie es sich gehört, erst die Arbeit und dann das Vergnügen. ;-)
Arbeit:
Meine letzte Nacht der Longweek mit 5 Nächten und einigen Meetings tagsüber ist geschafft. Diese Woche habe ich Shortweek mit nur 2 Nächten - es lebe die Shortweek! ;-) Nun kommt etwas, das nicht nur Arbeit war, sondern auch Vergnügen. Ich hatte Toy Library mit einem der Kids, das Kind bekommt dann eine halbe Stunde Einzelaufmerksamkeit. Man macht Übungen und Spiele mit dem Kind, wir haben gleich 1 1/2 Stunden gespielt und es hat echt Spaß gemacht.
Vergnügen:
Diese Woche war ich garnicht soviel unterwegs und doch gibt es einiges zu berichten.
Ich war öfters mal bei den Kindern, einfach zum Vergnügen, ganz ohne arbeiten zu müssen.
Einmal wollte ich nur schnell zur Post - aber Pustekuchen, bin bei den Kids hängengeblieben. Eines der kleinen Mädels ist auf meinem Schoß eingeschlafen, währenddessen hat mir ein anderes Mädel die Haare geflochten. Für eine 4-jährige hat sie das gar nicht mal so übel gemacht (vielleicht lade ich noch ein Bild davon hoch :-D) Beim nächsten Besuch haben sich gleich drei der Mädels an meinen Haaren zu schaffen gemacht, zwei haben fleißig geflochten und die Dritte hat das Werk direkt wieder zerstört. Eines der Mädels hat sich dann noch meine Sonnenbrille geklaut und hat Top Model damit gespielt, das war ein Bild für die Götter! Mein Toy Library- Kind kam zu mir und hat mich gleich gefragt:"Aunty, when can we do this again?" Das hat mich sehr gefreut!
Aber ich war nicht nur bei den Kindern, sondern habe auch etwas unternommen. Ich bin diese Woche mal wieder in den Genuss gekommen Minibus-Taxi und Zug zu fahren. Das erste Ziel war Cape Town. Kati und ein Freund, der sie besucht, mussten dort ihr Mietauto holen, Sebastian, Clara und ich haben sie begleitet. Während die beiden das Auto geholt haben, haben wir vor einem Laden auf sie gewartet. Als wir da so standen, kam ein älterer, aidskranker mittel- und zahnloser Mann zu uns und hat uns gebeten Brot und Milch für ihn zu kaufen. Und ihr könnt euch schon denken was ich gemacht habe... Ich bin mit dem Mann in den Laden und habe ihm Brot und Milch gekauft. Er war so dankbar, das hat er dann mit einem Lächeln auf dem Gesicht, den Worten "God bless you" und zahlreichen Handküssen zum Ausdruck gebracht. Aber bevor noch mehr gekommen wären und ich arm geworden wäre und den halben Laden aufgekauft hätte, haben wir dann doch lieber die Straßenseite gewechselt. Als Kati und Markus das Auto hatten, ging es für uns über den Chapmans Peak (http://www.kapstadt.de/reisefuehrer/atlantikkueste/chapmans-peak-drive/) Richtung Simons Town, dort haben Clara, Sebastian und ich den Pinguin-Weg zu den Buchten genommen, für Kati und Markus ging es weiter zum Cape. Wir hatten einen schönen Tag am Strand, die Sonne hat tierisch geknallt (mein Rücken war danach krebsrot) und wir hatten den herrlich blauen Ozean zur Abkühlung. Da so ein Strandtag hungrig macht, waren wir danach noch alle zusammen essen. Alles in Allem - ein lekker Tag. ;-)
Gestern ging es dann vor der Nachtschicht mit 3 Autos zur Big Bay, um den Sonnenuntergang zu sehen und Cocktails im Moyo (http://www.moyo.co.za/restaurant-moyo-blouberg/map.aspx) zu schlürfen. Es war toll, da wir in so einer großen Gruppe unterwegs waren, leider musste ein Auto mit den Nachtschichtleuten früher zurück, aber für den Sonnenuntergang am Strand und einen Cocktail im Moyo hat es gereicht. Der Sonnenuntergang war traumhaft und dazu war es sehr windig, man konnte sich gegen den Wind lehnen ohne umzufallen. ;-)
Der Rückweg war leicht abenteuerlich, da wir bangen mussten, ob uns der Sprit ausreicht und der Weg führt mitten durch einen Township...aber wir sind heil in Durbanville und pünktlich zur Nachtschicht angekommen.
Ich lasse die Tage noch ein paar Fotos folgen.
Ach, wundert euch bitte nicht, dass ich so unpersönlich über die Kinder schreibe und von der Arbeit nur so oberflächlich berichte, aber man darf weder Bilder noch Namen der Kinder veröffentlichen und man soll auch nicht so ausführlich über das DCH berichten. Da möchte ich mich gerne dran halten.
Sonnige Grüße an meine Lieben daheim!
Eure Maria
damit euch mein Blog nicht zu langweilig wird, schreibe ich euch mal wieder was.
Ich unterteile meinen Bericht mal in Arbeit und Vergnügen, wie es sich gehört, erst die Arbeit und dann das Vergnügen. ;-)
Arbeit:
Meine letzte Nacht der Longweek mit 5 Nächten und einigen Meetings tagsüber ist geschafft. Diese Woche habe ich Shortweek mit nur 2 Nächten - es lebe die Shortweek! ;-) Nun kommt etwas, das nicht nur Arbeit war, sondern auch Vergnügen. Ich hatte Toy Library mit einem der Kids, das Kind bekommt dann eine halbe Stunde Einzelaufmerksamkeit. Man macht Übungen und Spiele mit dem Kind, wir haben gleich 1 1/2 Stunden gespielt und es hat echt Spaß gemacht.
Vergnügen:
Diese Woche war ich garnicht soviel unterwegs und doch gibt es einiges zu berichten.
Ich war öfters mal bei den Kindern, einfach zum Vergnügen, ganz ohne arbeiten zu müssen.
Einmal wollte ich nur schnell zur Post - aber Pustekuchen, bin bei den Kids hängengeblieben. Eines der kleinen Mädels ist auf meinem Schoß eingeschlafen, währenddessen hat mir ein anderes Mädel die Haare geflochten. Für eine 4-jährige hat sie das gar nicht mal so übel gemacht (vielleicht lade ich noch ein Bild davon hoch :-D) Beim nächsten Besuch haben sich gleich drei der Mädels an meinen Haaren zu schaffen gemacht, zwei haben fleißig geflochten und die Dritte hat das Werk direkt wieder zerstört. Eines der Mädels hat sich dann noch meine Sonnenbrille geklaut und hat Top Model damit gespielt, das war ein Bild für die Götter! Mein Toy Library- Kind kam zu mir und hat mich gleich gefragt:"Aunty, when can we do this again?" Das hat mich sehr gefreut!
Aber ich war nicht nur bei den Kindern, sondern habe auch etwas unternommen. Ich bin diese Woche mal wieder in den Genuss gekommen Minibus-Taxi und Zug zu fahren. Das erste Ziel war Cape Town. Kati und ein Freund, der sie besucht, mussten dort ihr Mietauto holen, Sebastian, Clara und ich haben sie begleitet. Während die beiden das Auto geholt haben, haben wir vor einem Laden auf sie gewartet. Als wir da so standen, kam ein älterer, aidskranker mittel- und zahnloser Mann zu uns und hat uns gebeten Brot und Milch für ihn zu kaufen. Und ihr könnt euch schon denken was ich gemacht habe... Ich bin mit dem Mann in den Laden und habe ihm Brot und Milch gekauft. Er war so dankbar, das hat er dann mit einem Lächeln auf dem Gesicht, den Worten "God bless you" und zahlreichen Handküssen zum Ausdruck gebracht. Aber bevor noch mehr gekommen wären und ich arm geworden wäre und den halben Laden aufgekauft hätte, haben wir dann doch lieber die Straßenseite gewechselt. Als Kati und Markus das Auto hatten, ging es für uns über den Chapmans Peak (http://www.kapstadt.de/reisefuehrer/atlantikkueste/chapmans-peak-drive/) Richtung Simons Town, dort haben Clara, Sebastian und ich den Pinguin-Weg zu den Buchten genommen, für Kati und Markus ging es weiter zum Cape. Wir hatten einen schönen Tag am Strand, die Sonne hat tierisch geknallt (mein Rücken war danach krebsrot) und wir hatten den herrlich blauen Ozean zur Abkühlung. Da so ein Strandtag hungrig macht, waren wir danach noch alle zusammen essen. Alles in Allem - ein lekker Tag. ;-)
Gestern ging es dann vor der Nachtschicht mit 3 Autos zur Big Bay, um den Sonnenuntergang zu sehen und Cocktails im Moyo (http://www.moyo.co.za/restaurant-moyo-blouberg/map.aspx) zu schlürfen. Es war toll, da wir in so einer großen Gruppe unterwegs waren, leider musste ein Auto mit den Nachtschichtleuten früher zurück, aber für den Sonnenuntergang am Strand und einen Cocktail im Moyo hat es gereicht. Der Sonnenuntergang war traumhaft und dazu war es sehr windig, man konnte sich gegen den Wind lehnen ohne umzufallen. ;-)
Der Rückweg war leicht abenteuerlich, da wir bangen mussten, ob uns der Sprit ausreicht und der Weg führt mitten durch einen Township...aber wir sind heil in Durbanville und pünktlich zur Nachtschicht angekommen.
Ich lasse die Tage noch ein paar Fotos folgen.
Ach, wundert euch bitte nicht, dass ich so unpersönlich über die Kinder schreibe und von der Arbeit nur so oberflächlich berichte, aber man darf weder Bilder noch Namen der Kinder veröffentlichen und man soll auch nicht so ausführlich über das DCH berichten. Da möchte ich mich gerne dran halten.
Sonnige Grüße an meine Lieben daheim!
Eure Maria
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